Unendliche Weiten, beeindruckende Canyons, verlassene Küsten und eine weltweit einzigartige Flora und Fauna in einer der atemberaubendsten Landschaften unserer Erde: Die 1700 km lange Halbinsel Baja California ist Heimat unzähliger, weltweit einzigartiger Tier- und Pflanzenarten und gehört zu einem der letzten völlig unberührten Naturparadiese unseres Planeten. Die Landschaft ist geprägt von bis zu 20 Meter hohen Kakteen, Gebirgszügen, Sandwüsten und den einzigartig schönen Küsten.

Am südlichsten Zipfel der Halbinsel und erste Anlaufstelle immer dann, wenn die Reise im Süden beginnt, ist Los Cabos (dt.“Die Kaps“). Was vor 15 Jahren noch ein verschlafenes Fischerdorf war, hat sich inzwischen zu einer der bekanntesten und meistbesuchtesten Touristendestinationen Mexikos entwickelt. Traumstrände, Golfplätze von Weltklasse, und der wunderschöne Yachthafen haben Los Cabos zu dem gemacht , was es heute ist. Genaugenommen besteht Los Cabos aus zwei Orten: San Jose del Cabo und Cabo San Lucas, welche durch den sogenannten „Korridor“ verbunden sind, eine 30 km lange Küstenstrasse entlang malerischer Strände und Buchten. San Jose Del Cabo ist ein liebliches, kleines Städtchen im Kolonialstil und besticht durch sein authentisches und weniger touristisches Ambiente. Bunte Häuser, enge Gassen, eine Vielzahl an Kunstgalerien und der Hauptplatz mit seiner hübschen Missionskirche bestimmen hier das Stadtbild. Cabo San Lucas hingegen ist das touristische Zentrum von Los Cabos mit dem Yachthafen und einer Unmenge an Restaurants und Bars. Von hier gelangt man auch zum südlichsten Kap der Halbinsel, „Land’s End“ genannt, wo der Golf von Kalifornien und der Pazifische Ozean zusammenlaufen.

Ungefähr 50 km nördlich, entlang der faszinierenden Pazifikküste liegt, in eine Palmenoase eingebettet, Todos Santos, ein kleines Künstlerdorf, das vom mexikanischen Tourismusverband zum „Pueblo Magico“ (Verzaubertes Dorf) ernannt wurde. Am Hauptplatz befinden sich das kleine Theater des Ortes und die Kirche, entlang der Hauptstraße laden zahlreiche kleine Restaurants und Cafes zum Einkehren ein. Ein Höhepunkt in Todos Santos ist außerdem das aus dem Eagles-Song so bekannte Hotel California, welches heute als bezauberndes, kleines Boutiquehotel geführt wird und auch ein sehr gutes Restaurant beherbergt.

Rund eine Stunde nördlich von Todos Santos, allerdings auf der anderen Seite der Halbinsel, liegt, in eine malerische Bucht eingebettet, La Paz, die Hauptstadt von Baja California Sur. Das Zentrum von La Paz bildet der Malecón (die Strandpromenade), an dem sich verschiedenste Restaurants und Cafes aneinander reihen und der, besonders am Abend, zum beliebten Treffpunkt der Einheimischen wird. Neben dem beschaulichen Städtchen besticht La Paz aber vor allem durch die traumhaften Strände und einsamen Inseln in der Umgebung. Espiritu Santo ist eine unbewohnte Insel mit wunderschönen Stränden und Lagunen, in denen man unterschiedlichste Arten von Wasservögeln zu sehen bekommt. Ein echtes Erlebnis ist das Schwimmen mit den Seehunden, ebenso lädt die Insel natürlich zum Schnorcheln und Tauchen ein. Mindestens genauso spektakulär sind das türkisblaue Wasser und die weißen Strände von Bahia Balandra, einer malerischen Bucht unweit von La Paz.

Rund 400 km nördlich von La Paz, ebenso an der Ostküste der Halbinsel gelegen, befindet sich das malerische Städtchen Loreto. Mit seinem kleinen historischen Zentrum, der wunderschön restaurierten Missionskirche und den herrlichen Stränden und vorgelagerten Inseln ist Loreto ein wahres Paradies an der Baja California. Besonders lohnenswert ist auch ein Abstecher nach San Javier, wo man die gut erhaltene, San Francisco Javier geweihte Missionskirche aus dem 18. Jahrhundert besuchen kann.

Nördlich von Loreto gelangt man nach ca. zwei Stunden Fahrt zu einem der ältesten Orte der Baja Halbinsel, nach Mulejé. In eine Palmenoase eingebettet liegt der malerische Ort, der Ruhe und Abgeschiedenheit ausstrahlt. Bahia Concepción, unweit von Mulegé, ist eine der schönsten Buchten der Baja, mit türkisfarbenem Wasser und Pelikanen, die hier nisten.

Der nächste malerische Stopp an der Baja ist San Ignacio, ein kleiner Ort, wunderschön in Dattelhainen gelegen. Das liebliche historische Zentrum und die wunderschöne Umgebung machen San Igancio zu einem der schönsten Orte auf der Baja Halbinsel.

Guerrero Negro ist vor allem bekannt durch die Salzminen. Die einst durch Verdunstung entstandenen Salzlager zählen heute zu den größten der Welt.

Baja California Norte ist vor allem berühmt durch die malerischen Buchten von Bahia de los Angeles, den Nationalpark San Pedro Martir und den beeindruckenden Nationalpark Pedro Martir um inneren de nördlichen Halbinsel.

 

 


 
 

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