In den letzten Jahren hat Mexikos Wirtschaft beachtliche Veränderungen durchlaufen, deren erklärtes Ziel der Bruch mit der protektionistischen und staatswirtschaftlichen Vergangenheit ist. Die Privatisierung staatlicher Unternehmen, die Öffnung der Wirtschaft nach außen und die Entbürokratisierung der Verfahren für in- und ausländische Investitionen sind Kennzeichen dieser neuen Wirtschaftspolitik.

Die Volkswirtschaft von Mexiko erreichte 2002 mit etwa 640 Mrd. US Dollar den 10. Platz in der Weltrangliste und ist damit führend in Lateinamerika. Mexiko belegt momentan Rang 8 der Export-Weltrangliste.

Problematisch bleiben die ungerechte Einkommensverteilung und die hohe Armutsrate. Mexiko zählt weltweit zu den Ländern mit der ungerechtesten Wohlstandsverteilung. Während die 10% Vermögenden des Landes rund 40% aller Besitztümer kontrollieren, muss sich die Hälfte der Bevölkerung mit 16% des nationalen Einkommens begnügen. Die Arbeitslosenrate liegt derzeit bei rund 3,5%, in den ländlichen Regionen ist sie jedoch wesentlich höher. Den gesetzlichen Mindestlohn hat die Regierung auf 4 US Doller pro Tag (rund 3 EUR) festgelegt. Jedoch nur geschätzte 1 Million der Lohnempfänger erhalten diesen Mindestlohn, mehr als 20 Millionen erhalten immer noch weniger als die gesetzlich festgelegten 4 US Dollar.

Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Mexiko zählen Industrie (Automontage, Stahl, Textilien, Nahrungsmittel und Brauerein), Landwirtschaft, Fischerei, Energie und Bergbau und natürlich der Tourismus.

 


 
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